Heute um halb sieben Uhr abends erhielten wir die Nachricht, dass im süd-westlichen, schwer zugänglichen Bereich von Los Cascabeles ein Feuer gelegt wurde.

Das es bereits dunkel ist, ist die Erkundung der Situation schwierig, wir werden wohl bald ein paar gute Stirnlampen für unsere Männer kaufen müssen.

Um etwa neun Uhr Abend bekamen wir Entwarnung. Die Windrichtung war günstig und das Feuer konnte sich nicht allzu sehr ausbreiten. Die zwei Männer konnten das Feuer trotz minimalster Ausrüstung unter ihre Kontrolle bringen. Sie hatten gerade einmal einen am Rücken tragbaren Kanister mit Wasser und zwei Schaufeln mit.

Die bereits halb fertiggestellt Feuerschneise hat sich bereits bezahlt gemacht, das Feuer konnte sie nicht überspringen was die Ausbreitung ebenfalls eingegrenzt hat.

Wahrscheinlich wurde das Feuer von Wilderern geleget, die es in einem Akt von Vandalismus kurz vor der Heimkehr von ihrer „Arbeit“ gelebt haben. Im verbrannten Bereich gibt es eine hohe Bevölkerung an Garrobos (Echsen), weswegen hier regelmäßig alle Jahre von den Wilderern der Busch abgebrannt wird.

Die Männer berichten auch, dass alle umliegenden Anwesen bereits entweder komplett niedergebrannt sind, oder in diesem Moment noch in Brand stehen.

Leider haben wir von der heutigen Aktion keine Bilder, wir werden versuchen die Situation in den nächsten Tagen zu dokumentieren.

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